| ...was es sonst noch über mich zu erzählen gibt:
Erfundene Geschichten brachte ich schon in der Grundschule gerne zu Papier und das Schreiben von Schul-Aufsätzen war immer meine liebste Hausaufgabe. Schon damals war ich eine fanatische Lese-Ratte und bin es bis heute geblieben.
Und weil ich damals am liebsten Abenteuer-Romane mit historischem
Hintergrund gelesen habe, war Geschichte auch eines meiner Lieblingsfächer.
Meine große Liebe zur Science-Fiction entstand erst, als ich etwa 16 Jahre alt war und durch reinen Zufall die ersten Perry-Rhodan-Hefte in die Finger bekam, die ich dann zu Hunderten regelrecht verschlungen habe.
Später kamen Ren Dhark, Rex Corda, Commander Scott und noch viele andere Heftroman-Reihen dazu. (Allerdings besitze ich heute kein einziges dieser Hefte mehr).
Die Fantasy lernte ich jedoch erst Jahre später schätzen, als ich
Robert E.Howards "Conan der Barbar" und das wunderbare Fantasy-Meisterwerk "Der Herr der Ringe" von John Ronald Reuel Tolkien mit Genuß gelesen hatte.
Es dauerte aber noch eine Weile, bis ich mich mit Gleichgesinnten zusammentat und meine ersten Kontakte zum Fandom knüpfte.
Mit
SF-Freunden
aus Lippstadt (Werner Kurt Giesa, Ernst Albert, Manfred Pinzke und Michael Brandt) war ich ein paar Jahre lang recht aktiv im Fandom, brachte unter dem Pseudonym "C.-H.Richard" (eine etwas abgewandelte Abkürzung meines Vornamens) ein eigenes kleines Fan-Magazin
und eine Fantasy-Serie mit dem Titel
"Clan der Lords"
heraus (in der die Lippstädter SF- und Fantasy-Freaks als "Lords von Lippia" verewigt wurden) und schrieb auch ein
paar Story-Hefte
als Beiträge für die Terrapress-Publikationen
von Werner
Kurt Giesa, welcher von unserer Gruppe übrigens der einzige war, der zum echten Schriftsteller mutierte und ein ziemlich bekannter Autor im Bereich der Phantastik wurde ( Ren Dhark, Professor Zamorra u.a.).
Da
ich zu dieser Zeit Soldat war, frönte ich natürlich
auch beim Militär meinem Hobby, das ich sogar bei
einer großen Brigade-Ausstellung unter dem Motto
>>_Soldat und Freizeit_<<
einem
breiten Publikum (außerhalb des Fandoms) vorstellen
konnte und dadurch Gelegenheit bekam, meine kleinen
Publikationen auch bei der Bundeswehr zu verbreiten.
Einige Jahre später hatte ich allerdings die Nase voll vom Fandom, weil es da immer schlimmer mit den links- und rechtsextremen Schrei-Hälsen wurde, die unentwegt versuchten, das Fandom zu politisieren, um es als Forum für ihre Demagogie zu missbrauchen.
Das hat mich am Ende dazu gebracht, für sehr lange Zeit (25 Jahre) jeden Kontakt mit dem Fandom
zu vermeiden.
Natürlich bin ich trotzdem meinem Hobby treu geblieben und habe weiter Science-Fiction- und Fantasy-Stories geschrieben, die ich mit dem Computer ausdruckte, zu kleinen
Büchern
im A5- oder A6-Format zusammenklebte und dann als originelle Geburtstagsgeschenke unter Freunden und Bekannten verteilte. Das wäre auch weiter so geblieben, doch dann nahm ich (aufgrund eines Zeitungsartikels) per E-Mail wieder Kontakt mit Werner K. Giesa auf, von dem ich schon ein Vierteljahrhundert lang nichts mehr gesehen oder gehört hatte und der inzwischen ein recht erfolgreicher Schriftsteller geworden war. Daraus entwickelte sich ein sehr reger Schriftverkehr
(eMail ist eine tolle Erfindung!), der dazu führte, dass ich große Lust bekam, selbst ein kleines Science-Fiction-
und Fantasy-Magazin im Internet zu gestalten. Und so entstand die Idee zu
"Charlys Phantastik-Cafe" ,
die ich hier verwirklicht habe . . . . . . . . . |